Die Geschichte Europas - erzählt von seinen Theatern

17. Januar bis 24. Februar 2017: Ausstellung im Neustädter Rathaus mit Sonderteil zum Comoedienhaus Wilhelmsbad

Ausstellung über historische Theater zieht Publikum an
Sonderausstellung zum Comoedienhaus Wilhelmsbad
Rahmenprogramm mit Musik, Geschichtlichem und szenischem Spiel

Ausstellung über historische Theater zieht Publikum an Nach Oben

Die Bühne im Comoedienhaus mit den Europasternen auf dem Bühnenvorhang
Comoedienhaus Wilhelmsbad, Bühne

Fast 1500 Besucher haben die Wanderausstellung „Die Geschichte Europas – erzählt von seinen Theatern“ mit dem Sonderteil zum Comoedienhaus Wilhelmsbad im Neustädter Rathaus gesehen. Mit einer musikalisch begleiteten Finissage ging die für Hanau außergewöhnliche Schau am 24. Februar zu Ende.

Neben zahlreichen Fachbesuchern und Schulklassen zog die Ausstellung auch viele Interessierte an, die sich erstmals mit Theater und Theatergebäuden beschäftigten. Viele kamen gezielt, um den Sonderteils zum Comoedienhaus Wilhelmsbad zu sehen.

Sonderausstellung zum Comoedienhaus Wilhelmsbad Nach Oben

historische Aufnahme Comoedienhaus, Zuschauerraum
Historische Aufnahme des Zuschauerraums im Comoedienhaus Wilhelmsbad
Dass die Wanderausstellung Station in Hanau gemacht hat, war ein großer Gewinn für die Stadt und zugleich eine einmalige Gelegenheit, das kleine Wilhelmsbader Barocktheater in seiner ganzen Vielfalt und Geschichte vorzustellen. Ziel war es, das Comoedienhaus in der Ausstellung erlebbar zu machen und ein Stück Theaterflair von Wilhelmsbad in die Innenstadt zu bringen. Dazu war der dem Comoedienhaus gewidmete Teil der Ausstellung dem spätbarocken Theatersaal nachempfunden und mit Originalrequisiten bestückt. Der Hessische Rundfunk steuerte TV-Ausschnitte seiner „Wilhelmsbader Produktionen“ von 1969 für die Ausstellungsbühne bei.

Rahmenprogramm mit Musik, Geschichtlichem und szenischem Spiel Nach Oben

Jack Sarhan spielt Violine Jack Sarhan

Eröffnung mit Europa-Ministerin
Oberbürgermeister Claus Kaminsky eröffnete die Ausstellung in Anwesenheit von Lucia Puttrich, der Hessischen Landesministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, sowie Carsten Jung, Generalsekretär der Gesellschaft für historische Theater Europas. Jack Sarhan verwöhnte die Besucherinnen und Besucher musikalisch.




Kleine Theatergeschichte
Richard Schaffer-Hartmann, ehemaliger Leiter der Museen der Stadt
Hanau, nahm in einem Vortrag das Publikum mit auf die Reise in die Geschichte der beiden Comoedienhäuser, der Liebhaberaufführungen, des Stadttheaters und der Stadthalle.

Aus dem Tagebuch des Erbprinzen
Heidrun Merk las aus den Lebenserinnerungen des Erbprinzen Wilhelm von Hessen Kassel. Im Juli 1781 notierte er: „Am 8. wurde das neue Komödienhaus eingeweiht und die Operette Tom Jones durch die Truppe von Neuhaus aufgeführt“.

Szenisches Spiel
Mit mit Alexander Bork, Hans-Otto Bienau, Elke Groeneveld, Heidrun Merk, Norbert Störkel und Evelin Weber
Der Inhalt: Adolph Freiherr von Knigge (1752-1796) gründet am Hanauer Hof ein kleines Liebhabertheater. Gespielt werden soll „Eugénie“ von Beaumarchais, der damals als Skandalautor galt. Erbprinz Wilhelm, der Souverän, soll darin eine Rolle übernehmen. Als er auf der Bühne seinen Text vergisst, fühlt er sich bloßgestellt und dem Spott seiner Untertanen ausgesetzt. Ein Eklat, der für Knigge fatale Folgen hat ...

Konzert mit Irina Bykova und Jack Sarhan
Die russische Konzertpianistin Irina Bykova und der syrische Geiger
Jack Sarhan bereicherten das Programm mit Werken von Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart, Pjotr Iljitsch Tschaikowski und Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow.

Finissage: Rückblick und Ausblick
Die Gäste bekamen einen Einblick in die Arbeit von PERSPEKTIV und der „Europastraße Historische Theater“. Kathrin Troester-Eisermann, Soloflötistin Neue Philharmonie Frankfurt, umrahmte die Veranstaltung mit Solowerken für die Querflöte.

Die Ausstellung wurde organisiert von PERSPECTIV als Teil der Europastraße Historische Theater, mit Unterstützung des Programms „Kultur“ der Europäischen Union. Sie reist nun weiter durch Europa und wird als nächstes in London (Victoria and Albert Museum) zu sehen sein.
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